MRI

Die Magnetresonanz­tomo­graphie (MRI) ist ein bildgebendes Verfahren, das ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen funktioniert.

Es basiert auf einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Diese Technologie ermöglicht es, detaillierte Schnittbilder von Organen und Geweben im Körper zu erstellen, wodurch eine präzise Diagnose vieler Erkrankungen möglich ist.

Das Verfahren ist besonders schonend, da es keine ionisierende Strahlung verwendet. Stattdessen erzeugt das Magnetfeld Bilder, die von einem Computer verarbeitet und von Radiologen analysiert werden. Die Magnetresonanztomographie eignet sich für die Untersuchung des gesamten Körpers, einschließlich der Muskulatur, des Skeletts, des Gehirns, der Organe und der Blutgefäße.

Zu den häufig durchgeführten MRI-Untersuchungen gehören:

  • Muskoloskeletale Untersuchungen: MRIs der Wirbelsäule, Gelenke (wie Hüfte, Knie, Schulter, Handgelenk), Weichteile und Sehnen.
  • Neuroradiologische Untersuchungen: MRI von Gehirn, Rückenmark, Nervensträngen sowie spezielle Verfahren wie MR-Angiographie und Myelografie.
  • Thorax, Abdomen und Becken: Untersuchung der Lunge, Leber, Pankreas, Prostata und anderer Organe. Auch MR-Angiographien sind möglich.
  • Kardiale Untersuchungen: MRI des Herzens, inklusive Perfusions- und Funktionsanalysen.
  • Spezielle Verfahren: MR-Arthrografien, MRCP für die Darstellung der Gallenwege, MR-Spektroskopie zur Gewebecharakterisierung.

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die in die MRI-Röhre geschoben wird. Der Durchmesser beträgt meist 60 bis 70 cm, die Länge 150 bis 200 cm. Für Patienten mit Platzangst stehen oft offene Geräte zur Verfügung. Über einen Meldeschalter können Sie jederzeit mit dem Personal kommunizieren.

Die MRI ist eine nicht-invasive, strahlungsfreie Methode, um präzise Diagnosen zu stellen.